Hans Weigum schrieb:
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> Wer berücksichtigt, dass auch sorgfältiges
> Reinigen optischer Glasoberflächen allmählich
> deren Oberflächenqualität mindert,
Hallo Hans,
Deine Vermutung ist rein qualitativ richtig, aber quantitativ nicht belegt, so dass Reinigungen vielleicht erst nach 20 oder 200 Jahren relevante Schäden verursachen. Ich habe mal versucht, von einer Meade Schmidtplatte die Vergütung herunterzubekommen, weder mit Säure noch Lauge noch alkoholischen Lösungsmitteln war eine Ablösung zu erreichen. Wobei man aufpassen muss, sind mechanische Schäden durch Kratzer, also klassische Wischspuren, wenn sich noch Partikel auf der Oberfläche befinden. Auf der anderen Seite ist es gar nicht gut, Pollen auf der Oberfläche zu belassen, die fressen sich richtig fest (Eiweiße). Körperfett (Fingerpatscher) enthält Säure und sollte daher nicht lange auf der optischen Oberfläche belassen werden.
Früher wurden ja auch gerne Skylightfilter als Schutz für Fotoobjektive mit verkauft, das macht heute niemand mehr, jedes My Auflösung wird benötigt, z.B.bei einer 61 Megapixel Kamera.
Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die beobachten mit ihrem Apo von innen durch die Fensterscheibe nach draußen und sind damit glücklich, weil sie sonst wg. Immobilität gar nicht mehr beobachten könnten.
Viele Grüße
Andreas